"Am 19. Mai 1915, ca. 6 Uhr 30 früh, kam meine Mutter in unser Schlafzimmer und teilte uns mit, dass in Oberlana bereits die Standschützen alarmiert würden. Trommelwirbel und Aufrufe. Für diese Nacht hatte ich nun ausgeschlafen. Sofort in die Kleider und zum Sammelplatz, dem Schulhaus."
Mit diesen Zeilen beginnen die Memoiren des Standschützen Leutnant Josef Tribus. Aber wer waren sie, die Standschützen? Warum zogen sie als „Letztes Aufgebot“ im Mai 1915 in den Krieg? Wo kamen sie zum Einsatz? Was haben sie erlebt? Auf diese Fragen und mehr gibt die Sonderausstellung Trommelwirbel/Totenstille. Krieg in der Heimat 1915 – 1918 Antwort. Wir laden bereits jetzt herzlich zu deren Eröffnung am Samstag, 16. April um 15.00 Uhr im Obstbaumuseum ein.
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