Hugo Atzwanger war Maler, Zeichner, Lichtbildner, Hausforscher, Heimatkundler und Denkmalpfleger. Sein Lebenswerk wird ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod neu entdeckt. Im Herbst erscheint ein Buch und im Südtiroler Obstbaumuseum findet eine Ausstellung zu seinem vielseitigen Lebenswerk statt. Hugo Atzwanger hat sich viele Jahre in Lana aufgehalten und dort gearbeitet. „Atzwanger war einer, der sich der Heimat nicht erwehrte. Er konnte tagelang, anscheinend zwecklos, übers Gebirge und von Ort zu Ort wandern.“ So beschreibt sein Mentor Josef Garber jene Verbundenheit Hugo Atzwangers mit Land und Leuten. Diese Verbundenheit drückt sich in seinem Werk aus. In den Farbstift-Feder- und Bleistiftzeichnungen und in den Aquarellen, wo Stimmung und Eigenart der Motive oft eine Intensität der gefühlten Wahrnehmung erreichen, die sich unmittelbar auf den Betrachter überträgt. Dasselbe gilt für die Meisterlichtbilder, die nie nur reine Abbildungen von Landschaft, Dörfern, Höfen oder Natur sind, sondern stets Stimmung und Atmosphäre des Dargestellten wiedergeben und so dessen Einmaligkeit erlebbar machen. Hugo Atzwanger hat mit seinem Lebenswerk Zeitgenossen und Nachgeborenen ein Bild der Heimat unauslöschlich eingeprägt. Die Ausstellung zeigt ausgesuchte Werke Atzwangers und gibt dadurch Einblick in sein vielfältiges Schaffen.
Eröffnung: Samstag, 18. September 2010 um 18 Uhr Ausstellungsdauer: 19. September bis 30. Oktober 2010
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